Autokinetik – Energie für den ganzen Tag

(Zeitschrift für natürliches Leben / Ausgabe August 2011)

Müdigkeit und Erschöpfung sind Zustände, die vielen Menschen bekannt sind. Versuche, ihnen mit richtiger Ernährung, ausreichender Bewegung und entsprechenden Entspannungstechniken Herr zu werden, schlagen oft fehl. Was ist der Grund dafür? Wir machen alles richtig und trotzdem hilft es nicht?

Warum das so ist, werden wir uns in diesem Artikel anschauen, wobei gleich vorweg gesagt wird, es gibt viele Gründe für diese beiden Symptomatiken und wir widmen uns einem davon!

Es ist wissenschaftlich belegt, dass wir von Energie umgeben sind. Genauso bekannt ist, dass wir sie nützen können, wenn wir uns in ihrem Fluss bewegen. D. h. wir verändern den Schwingungszustand in unserem Inneren.  Den Ergebnissen verschiedenster Untersuchungen zufolge, können wir die Schwingungsfrequenz des Gehirns, der der Erde anpassen. Einer Frequenz von 7,62 Herz (1 Herz = 1 Schwingung pro Sekunde). Gelingt uns dies, setzen wir in unserem Körper starke energetische Felder frei. Klingt genial, doch es stellt sich immer noch die Frage, wie schaffe ich das?

Eine Möglichkeit stellt die Autokinetik dar. Sie nützt eine sogenannte „Energiepause“, um diesen Frequenzbereich zu erschließen.

Bevor wir uns den technischen Details der Umsetzung widmen, eine kurze Definition des Wortes „AUTOKINETIK“ und der Ansatz eines Erklärungsmodell, wie der Mensch, aus Sicht der Autokinetik, bewertet wird. 

„AUTO“ ist aus dem griechischen abgeleitet und bedeutet von selbst, spontan. „Kinetik“ ist die Lehre von den Bewegungen. D.h. es geht dabei um spontane mühelose Körperbewegungen, die die Lebenskraft in uns aktivieren.

Im realen Leben müssen wir oft feststellen, dass wir uns durch die Zwänge, denen wir ausgesetzt sind, von unserem natürlichen Lebensfluss entfernen. Je unnatürlicher, zwanghafter und zweckorientierter unser Leben wird, desto unglücklicher, unzufriedener und energieloser werden wir. Wir verlieren nach und nach unsere Lebenskraft. Das muss nicht sein. Wenn wir lernen mit dem Fluss des Lebens zu schwimmen, wird unsere alte Energie zurückkehren.

In der Autokinetik wird der Mensch nicht als reine Maschine gesehen, sondern als ein sensibles Instrument, das täglich gestimmt werden muss. Wenn ich das nicht tue, darf ich mich nicht wundern, dass es die falschen Töne von sich gibt.

Wie erkenne ich dies: Wir machen uns zu viele Sorgen, wir haben Angst vor anstehenden Lebensaufgaben, wir können uns nur schwer konzentrieren, wir sind leicht gereizt oder wir zählen die Stunden, die Tage bis ein uns quälendes Ereignis zu Ende ist.

Ist unser Instrument richtig gestimmt, machen wir uns selten Sorgen, freuen uns über jede Aufgabe, die uns das Leben stellt, sind in unserem Tun voll konzentriert und die Zeit fliegt nur so dahin. In diesem Zustand können wir Handlungen setzen, von denen wir im Nachhinein gar nicht genau wissen, wie wir sie eigentlich geschafft haben.

Vergleichbare Ereignisse werden als „Handeln im FLOW“ bezeichnet. In diesem Zustand können wir außergewöhnliche Leistungen erbringen, die an anderen Tagen weit außerhalb unserer Möglichkeiten liegen. So schön es dann im Moment ist, dass die Leistung erbracht wurde, so stellt sich im Nachhinein doch die Frage, warum schaffe ich das nicht bei jeder Aufgabe, die mir gestellt wird?!

Der Beantwortung dieser Frage stellen wir uns jetzt und sie werden  erfahren, dass für die Erreichung eines Zieles, oft weniger  nötig ist, als sie glauben.

Laut den Entwicklern der Autokinetik, sind für die Erreichung des Zieles, der Nützung unserer inneren Lebenskraft, nur drei Schritte nötig:

Schritt 1: Den Körperrhythmus auslösen
Schritt 2: Bewegungen improvisieren
Schritt 3: Die Einstimmungszone erreichen

Für die Umsetzung des ersten Schrittes brauchen sie einen Hocker, auf dem sie gut sitzen, aber uns ungehindert bewegen können. Sobald sie sitzen, schließen sie die Augen, atmen  einige Male tief durch und drücken mit dem Mittel- und Zeigefinger jeder Hand gegen den inneren Augenwinkel. Damit geben sie dem autonomen Nervensystem das Signal, dass sie mit der Autokinetik beginnen.

Ziel dieses ersten Schrittes ist es, eine wiegende Bewegung des Körpers auszulösen. Um dorthin zu gelangen, gibt es keine klaren Anweisungen. Jeder muss den Weg dorthin selber finden. Versuchen sie spontanen Impulsen ihres Körpers zu folgen. Beispiele dafür wären das spontane Schütteln des Körpers, die Imitation  der Bewegungen eines Pendels, die Imitation der Bewegungen eines Baumes im Wind oder die Imitation der Bewegungen eines fliegenden Vogels.

Am Anfang wird die Bewegung durch den Kopf eingeleitet.  Doch je mehr wir uns den inneren Impulsen überlassen, desto freier und spontaner werden sie, bis sie keiner Schablone mehr entsprechen.

Wenn ihnen das gelingt, haben sie Schritt 2 erreicht. Ab diesem Zeitpunkt werden die Bewegungen improvisiert. Ein Beispiel dafür, liefert ihnen die folgende Übung (siehe die beigefügten Fotos).

Fliegen wie ein Vogel: Sie bewegen ihre Arme wie die Schwingen eines Vogels und lassen sich über die anfänglich geführte Bewegung, in ein von Innen gesteuertes Schwingen führen.

Gelingt es ihnen nicht, Schritt 2 sofort zu erreichen, sollte sie das nicht beunruhigen. Kehren sie in aller Ruhe zu Schritt eins zurück und beginnen sie von vorne, bis sie ihr Ziel, die improvisierten Bewegungen erreicht haben.

Von dort ist es nur noch ein kurzer Weg zu Schritt 3, der direkten Erfahrung, das Lebenskraft und Kreativität miteinander verwoben sind. Das Anzapfen der kreativen Energie, ist nichts anderes, als die Ader der Lebenskraft zu treffen. Die Zen Buddhisten nennen diesen Zustand „Sartori“, den Zustand des Erwachens, in dem unser Leben vollständig in Harmonie mit der Lebensenergie ist.

In diesem Zustand gleichen wir einem Surfer, der auf eine besonders große Welle gewartet und sie tatsächlich erwischt hat. Wir müssen dann nur noch darauf achten, das Gleichgewicht zu halten, damit wir möglichst weit getragen werden können.

In dieser dritten Phase geht es nicht nur darum, den Zustand zu erreichen, sondern ihn jederzeit abrufbar zu machen.

Denn unser Leben wird auch von äußeren Umständen beeinflusst. Diese können unseren inneren Zustand verändern und sie machen es nötig, Techniken wie die Autokinetik anzuwenden, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

All dies klingt sehr einfach – ist es auch, sie müssen sich nur jeden Tag, etwa 10 Minuten Zeit nehmen, zu üben. Je öfter sie es tun, desto schneller werden sie feststellen, wie gut ihnen diese Übungen tun und wie wertvoll sie für ihr Leben sind.

Was in diesem Artikel noch fehlt, ist die Antwort auf die Frage: Wie schließe ich diese Übungen ab? Im Normalfall wird sie ihr Gefühl aus der Übung herausführen. Ihre Bewegungen werden allmählich langsamer werden und dann ganz enden. Ist es soweit, schließen sie die Übung mit einem neuerlichen Kneifen der Augenbrauen ab. Dieser Druck auf die Augen ist die Botschaft, dass die Übung zu Ende ist.

Als Zeichen des Respekts hängen sie am Ende noch ein „Dankeschön“ an.

Dies war ein kleiner Exkurs in die Welt der Autokinetik. Mehr dazu entnehmen sie den Büchern der angeführten Literaturliste.

Die Heilkraft unserer Hände Dolores Krieder Hermann Bauer Verlag
Wahre Gesundheit finden Larry Dossey Droemer Knaur Verlag
Am Anfang war der Traum Robert Lawlor Droemer Knaur Verlag
Heilung durch Glauben Herbert Benson Heyne Verlag
Autokinetik Bradford Keeney Goldmann Verlag

Mag. Heinz Peter Steiner / Rofanweg 22 / A- 6212 Maurach am Achensee / www.hpsteiner.at / info@hpsteiner.at
Sportwissenschaftlicher Berater, Mentaltrainer, Personaltrainer, Lehrer für stilles und bewegtes Qi Gong, Entspannungstrainer

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